| Unglückliche Niederlage beim Spitzenreiter |
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| Geschrieben von: Joachim Gers |
| Sonntag, den 31. Januar 2010 um 12:33 Uhr |
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Oberliga West Damen: TV Vörden - SV Klausheide 71 : 65 (38:33) Eigentlich hatte dieses Spiel keinen Sieger verdient. Beide Teams boten sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung eine Partie auf sehr hohem Niveau. Da auch die beiden Schiedsrichter eine ausgezeichnete Leistung boten und sehr konsequent pfiffen, wäre es fast ein perfekter Basketballabend für uns geworden …
Mit Respekt vor der ausgezeichneten Leistung von Liga-Topscorerin Yvonne Wiesmann, aber auch wissend um die exzellente Teamleistung des Tabellenführers aus Vörden begannen wir mit einer Box-and-One-Verteidigung. Das funktionierte in den ersten drei Minuten auch relativ gut, dann fanden die Gastgeberinnen aber immer wieder Lücken in unserer Zone und konnten mit einem 10:0 auf 15:6 davonziehen. Nach einer Umstellung auf eine 3:2-Zonenverteidigung konnten wir zwar binnen zwei Minuten wieder den Anschluss herstellen (15:13), liefen bis zum Ende des Viertels aber immer einem Rückstand hinterher (26:19). Im zweiten Viertel funktionierte dann auch das Zusammenspiel unserer drei Vorderspielerinnen in der Verteidigung immer besser, so dass wir bis zur Halbzeit den Rückstand bis auf fünf Punkte verkürzen konnten. Bemerkenswert auch, dass beide Teams bis zur Halbzeit jeweils vier mal von jenseits der Dreipunktelinie getroffen haben, schließlich standen sich hier keine Gurkenmannschaften gegenüber! Im dritten Viertel konnten wir dann noch mal einen Gang zulegen und nach fünf Minuten erstmals in Führung gehen (42:41). Wir spielten unsere Angriffe konsequent aus und warteten auf gute Wurfgelegenheiten ohne zu überdrehen. So war der Spielstand zum Ende des dritten Viertels (51:51) ein Ergebnis sehr guter Teamarbeit. Im letzten Viertel konnten wir schon nach drei Minuten an die Freiwurflinie, da die Gastgeberinnen ihr Foullimit erreicht hatten, leider offenbarten wir hier aber unsere einzige Schwäche in diesem Spiel. Insgesamt konnten wir nur 7 von 18 Versuchen treffen. In der letzten Minute versuchten wir dem Spiel dann noch einmal mit „Stop-the-clock-Fouls“ eine Wendung zu geben. Zu unserem Unglück trafen die Vördenerinnen vier der sechs Versuche, während bei uns nur einer von drei „Dreiern“ sein Ziel fand. Lediglich mit den Freiwürfen haderten: Alona Schmalz (19 Punkte, 3 Dreier), Nadine Pund (12), Lena Bonitzki, Marisa Günther (18, 3 Dreier), Tanja Welzel (n. e.), Janine Deters (n. e.), Julia Prüß (10), Laura Bonke (6)
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