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Geschrieben von: Joachim Gers   
Sonntag, den 05. Juli 2009 um 17:34 Uhr

Oberliga West Damen:

08. 02. 2009

 

ASC Cranz Estebrügge – SV Klausheide           58 : 86 (29:44)

 

Mit einer Knieverletzung von Lena Bonitzki in den Schlussminuten haben wir uns den Sieg beim Tabellenschlusslicht teuer erkauft. Zum momentanen Zeitpunkt ist noch völlig unklar, wie schwer die Verletzung ist; nach einer ersten Diagnose könnte aber die Patellasehne im linken Knie beschädigt sein.

 

 

Dabei sah zunächst alles nach einem gemütlichen Sonntagnachmittagsausflug in das „Alte Land“ aus.

Im ersten Viertel gaben wir, angetrieben von Marisa Günther, mächtig Gas und konnten uns über 10:3 (5. Minute) auf 23:14 absetzen. In dieser Phase ließen Julia Prüß, Laura Bonke, Nadine Pund, Lena Bonitzki und eben Marisa Günther ihre Gegenspielerinnen ein ums andere mal wie Fahnestangen stehen und waren im Abschluß erfolgreich.

Zu Beginn des 2. Viertels zogen wir gar bis auf 33:18 (4. Minute) davon, ehe es einen ersten kleinen Bruch gab. Die Gastgeberinnen verkürzten auf 35:27, bis zur Halbzeit konnten wir aber den 15-Punkte-Vorsprung wieder herstellen (44:29).

In der zweiten Halbzeit kippte das Spiel dann plötzlich. Ursache war wohl die robuste Spielweise der Heimmannschaft. Immer wieder kam es zu irregulären Kontakten, die bei uns zu schmerzhaften „Pferdeküssen“, unzähligen blauen Flecken und schlussendlich der Verletzung von Lena Bonitzki führte. Weil unser Coach diese unfaire Spielweise reklamierte, bekam er in der 5. Minute des dritten Viertels sogar ein technisches Fouls von den völlig überforderten Schiedsrichtern gepfiffen. Unser Team war nun völlig verunsichert und der Vorsprung schmolz bis zur 2. Minute des letzten Abschnitts bis auf 58:53. Selbst die einfachsten Würfe direkt unter den Körben wurden vergeben. Trauriger Höhepunkt in dieser Hinsicht: kurz nacheinander mussten zwei Esterbrügger Spielerinnen nach Erreichen der Foulgrenze das Spielfeld verlassen und wurden von der kompletten Mannschaft incl. Trainer (!) unter Jubel mit „Hi-Fives“ abgeklatscht (eigentlich macht man das nach besonders gelungenen Aktionen).

Mit einer Energieleistung und auch einer gewissen Portion Coolness konnten wir dann das Spiel aber noch einmal drehen und letztlich noch deutlich mit 28 Punkten Differenz gewinnen (die letzten zwei Minuten sogar in Unterzahl mit nur vier Spielerinnen).

 

Eine undankbare Aufgabe lösten: Alona Schmalz (12 Punkte), Nadine Pund, Lena Bonitzki, Marisa Günther (22), Tanja Welzel (22), Julia Prüß (16), Laura Bonke (14)

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 07. Juli 2009 um 06:16 Uhr